Der Aufbau von Unternehmensterminologie ist leichter als man denkt

Wenn im Unternehmen bereits Fachbegriffe in verschiedenen Medien und Abteilungen genutzt werden, diese aber bisher nicht strategisch verwaltet werden, dann ist es an der Zeit: Denn festgelegte und konsequent verwendete Terminologie trägt zu einer einheitlichen Unternehmenssprache und einer Steigerung der Übersetzungsqualität bei und erhöht damit auch die Platzierung in Suchmaschinen.

Aber vielleicht scheuen Sie den Aufwand, Fachexperten oder Terminologen damit zu beauftragen, auch große Textmengen unter die Lupe zu nehmen und die Fachbegriffe zu extrahieren.

Wie ginge es schneller und kostenoptimierter?

Durch die automatisierte Extraktion von Terminologie aus bestehenden Texten und eine anschließende Übernahme der Terme in eine Terminologiedatenbank. Das dauert nur einen Bruchteil der Zeit, die man für die manuelle Extraktion benötigt.

Die toolbasierte, automatische Termextraktion kann mit Texten in verschiedenen Dateiformaten (Word, PDF, xml, …) arbeiten, aber auch mit bilingualen Translation-Memory-Dateien. Eine Feineinstellung der Extraktionskriterien ist möglich, z. B. über Stoppwort-Listen, maximale Länge der Wortanzahl, minimale Länge der Zeichen, minimale und maximale Häufigkeit etc. Die Ergebnisliste wird anschließend durch einen Terminologen bereinigt und kann dann übersetzt werden bzw. es können die passenden vorhandenen zielsprachlichen Terme hinzugefügt werden.

Die Vorteile toolbasierter, automatisierter Termextraktion im Vergleich zur manuellen Extraktion sind:

  • signifikante Zeit- und Ressourceneinsparung,
  • reproduzierbare und objektivere Termauswahl-Kriterien,
  • sinnvolle Nutzbarkeit von Translation Memory- und bilingualen Dateien als Grundlage,
  • Möglichkeit des automatisierten Abgleichs mit bereits bestehenden Termbanken zur Vermeidung von Dubletten.

Für ein gelebtes Terminologiemanagement ist zudem wichtig, dass alle, die im Unternehmen Texte erstellen, einfachen Zugriff auf die Terminologie haben. Die Terminologie sollte sich mit Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten entwickeln. Dafür eignen sich browserbasierte Terminologiemanagementsysteme wie z. B. TermCloud by Gemino.